Linktipp: Integrative Architektur in der Großstadt

16.August 2016 /

Wie kann die architektonische Antwort auf Platzmangel und Verdichtung in Großstädten aussehen? Wie können Gebäude praktisch und zweckmäßig sein, gleichzeitig aber auch optisch und funktional integrativ wirken?


Die Stiftung für die Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zürich hat Ende Juni einen Architekturpreis verliehen. Unter den Preisträgern finden sich Architekturprojekte, die sich genau diesen Fragen stellen. Besonders zwei Bauprojekte verdeutlichen, wie diese Integration funktionieren kann.

Das Letzibach Teilareal C neben dem Zürcher Hauptbahnhof schafft eine architektonische Verbindung zwischen dem offenen Raum des Gleisbettes einerseits und der bereits bestehenden Stadtstruktur andererseits. Mit diesem Bau gelingt die optische Integration von Wohnfläche in einer Umgebung, die zunächst nicht für diesen Zweck geeignet zu sein scheint. Das Projekt ist damit ein Beispiel für erfolgreiche Nachverdichtung in Großstädten: www.architekturpreis.ch/archiv/2016/letzibach-teilareal-c-zuerich/

Mit der Wohn- und Gewerbesiedlung Kalkbreite in Zürich-Aussersihl wurde eine Tram-Abstellanlage überbaut und damit neue Nutzfläche geschaffen, die eine Vielzahl verschiedener Funktionen innerhalb eines Gebäudes vereint. Gewerbe, Gastronomie und Unterhaltung finden sich dort ebenso wie Wohnungen für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe. Der einen gesamten Straßenblock umfassende Bau passt sich so der immensen Vielfalt der urbanen Gesellschaft an: www.architekturpreis.ch/archiv/2016/wohn-und-gewerbesiedlung-kalkbreite-zuerich/

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