Collaborative Living - Das Wohnen auslagern

13.Mai 2015 /

Im Zeitalter der Shareconomy werden kollaborative Kulturtechniken auch auf das Wohnen übertragen: In Zukunft werden wir immer mehr Wohnfunktionen auslagern. Ein Ergebnis des Zukunftsinstituts.


Seit 1998 prägt das Frankfurter Zukunftsinstitut (www.zukunftsinstitut.de) die Trend- und Zukunftsforschung in Deutschland. Durch seine Forschung will das Team in verschiedenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen prägende Trends und Megatrends erkennen und Rückschlüsse für Gegenwart und Zukunft ziehen. Ein Schwerpunkt des Zukunftsinstituts ist die Forschung zur Zukunft des Wohnens.

Ein wichtiges Ergebnis der Studie „Zukunft des Wohnens“ ist die Annahme, dass dezentrales Wohnen, sogenanntes „Colloborative Living“ in Zukunft deutlich an Bedeutung gewinnen wird. Ähnlich wie bereits jetzt Autos oder Werkzeuge bei Bedarf angemietet werden und damit von zahlreichen verschiedenen Personen genutzt werden können, werden diese kollaborativen Kulturtechniken der Shareconomy nach Ansicht der Forscher des Zukunftsinstituts auch auf das Wohnen übertragen. Dabei werden auch die unterschiedlichen Bedürfnisse wechselnder Lebensmodelle und -phasen baulich umgesetzt. Erste Ansätze von Wohnmodellen mit privaten und zusätzlichen Gemeinschaftsflächen mit flexiblen Raumsystemen gibt es derzeit vor allem bei privaten Baugruppen-Projekten oder Mehrgenerationenhäusern.

Kurz gefasst heißt das: in Zukunft werden nicht mehr nur Dinge aus den eigenen vier Wänden ausgelagert wie beim Selfstorage, sondern auch Wohnfunktionen und damit Tätigkeiten.

Den ausführlichen Artikel "Collaborative Living - Wohnen wird dezentral" finden Sie hier

Die Studie „Zukunft des Wohnens“ können Sie hier herunterladen. 

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