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11.Februar 2013 /

Eine Radioreportage von 'Diagonal' auf Ö1 zum Thema "Speicher, Depots, Garagen - wie viel Platz brauchen wir?"


Selfstorage - Verdauungsapparate für die Konsumgesellschaft

Das rote Gebäude am Gaudenzdorfer Gürtel lässt sich auf den ersten Blick nicht eindeutig zuordnen. Ist das ein Hotel? Eines dieser günstigen Low-Budget-Hotels? Der Vergleich mit einem Hotel ist gar nicht so weit hergeholt, denn Selfstorage ist ein Hotel für Dinge, ein Lagerhaus. Möglichst zentral gelegen sollen diese Lagerhäuser sein, an einem stark frequentierten Standort.

Im Unterschied zu modrigen Kellerabteilen, die oft schwer zugänglich sind, sind Selfstorage-Abteile trocken und barrierefrei zugänglich. Beim Kundenparkplatz stehen Transportwägen bereit, mit dem Lift fährt man hinauf zum Abteil.

Im Gebäudeinneren überrascht die rigide Gestaltung: monotone weiße Wellblechgänge, blaue Türen, die je nach Auslastung mit oder ohne Vorhängeschloss ausgestattet sind. Aus den Lautsprechern plätschert Musik. Die Chancen sind hoch, dass man in dem riesigen Haus niemandem begegnet. Die Ausstattung des Abteils – ob Kartons oder Regale – obliegt dem einzelnen Mieter. Bei der Übergabe erhält man ein leeres Abteil mit Wellblechwänden. SelfStorage – der Name ist Programm.

Eine Radioreportage von 'Diagonal' auf Ö1 zum Thema "Speicher, Depots, Garagen - wie viel Platz brauchen wir?"

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